Wie lange halten Implantate? Die Erfolgsaussichten bei Zahnimplantaten.

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Erst einmal eine große Erleichterung für Patienten, die ein Zahnimplantat brauchen:
Es gibt kein Verfallsdatum!


Das gefürchtete Erneuern nach 10 Jahren oder eine eventuelle Alterung des Materials, welches zu einem notwendigen Austausch führt, wie beispielsweise bei Brustimplantaten, ist nicht befürchten.
Die größte Gefahr des Verlustes besteht in der Einheilphase der Implantate und da verstärkt in den ersten drei Monaten nach Insertion. Deshalb ist es in der Anfangsphase der Integration sehr empfehlenswert eine möglichst gute Mundhygiene zu betreiben und direkt vor dem Eingriff eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. Als Raucher sollten Sie nach Möglichkeit den Nikotingenuss reduzieren oder bestenfalls ganz einstellen.
Misserfolge in Form eine Implantatverlustes nach dieser Zeit sind sehr selten und meist mit einem erhöhten Risikospektrum des Patienten verbunden. Hier können Sie die wichtigsten Faktoren nachlesen, die einen Effekt auf die Haltbarkeit von Implantaten haben.

Die Verweildauer (Haltbarkeit) der Implantate im Kiefer ist abhängig vom Erhalt des umgebenden Knochens. Die Verbindung zwischen Implantat und Knochen ist hauptsächlich durch bakterielle Einflüsse zu beeinflussen.  Deshalb ist nicht nur eine ungestörte Osseointegration sondern die komplette biologische Integration (Hart- und Weichgewebe) das Ziel eine Zahnimplantatversorgung.

Effekt auf die Haltbarkeit - Erfolgsfaktoren für eine Zahnimplantation:
Die Faktoren für den Erfolg einer zahnimplantologischen Behandlung seien hier kurz zusammengefasst dargestellt:

  1. Allgmeinmedizinische Faktoren:  es gibt Grunderkrankungen (z.B. schlecht eingestellter Diabetes, Therapien (unmittelbar nach Bestrahlung, Chemotherapie) oder Medikamente (Bisphosphonate, Markumar) bei deren Auftreten eine Implanatation kontraindiziert (abgelehnt werden muss) oder erst nach einer Wartezeit durchgeführt werden kann.

  2. Knochenquantität: Die Menge des zur Verfügung stehenden Knochens muss ausreichend sein oder mit geeigneten Verfahren (Knochenaufbau, Sinuslifr, Spezailverfahren) in ausreichender Menge erzeugt werden.

  3. Knochenqualität: Die Knochenqualität setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen: die Durchblutung, die Knochendichte und natürlich die Entzündungsfreiheit sind als wichtigste Faktoren zu nennen.

  4. Implantatsystem: Es obliegt der Einschätzung des Operateurs nach einer guten Planung das richtige Implantatsystem auszuwählen. Deshalb ist es von Vorteil, Implantate in dafür spezialisierten Praxen oder Kliniken einsetzen zu lassen. Hier sind meist mehrere Systeme zur Auswahl vorhanden. So kann der erfahrene Implantologe das geeignete makroskopische Design, die richtige Implantatoberfläche und die passenden prothetischen Elemente auswählen.
    Der Praxsiklinik der creativen zahnärzte stehen mehr als 10 verschiedene Systeme zur Verfügung.

  5. Planung: Die korrekte Planung von Zahnarzt und Zahntechniker ist die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Implantat, dass später dann da steht, wo auch der neue Zahn sein soll.

  6. Chirurgisches Vorgehen: Neben den technischen Voraussetzungen (Sterilität, schonende Istrumente, moderne Diagnostik) ist die Grundbasis einer implantologischen Behandlung natürlich an die Erfahrung und Geschicklichkeit des Operateurs gebunden. (siehe auch Spezialverfahren)

  7. Zahnersatz: der langfristige Erfolg eines Zahnimplantates in biologischer und ästhetischer Sicht hängt auch zu einem großen Teil von der Überkonstruktion, sprich von dem ab, was später auf das oder die Implantate kommt. Planung und Ausführung sollten immer in Zusammenarbeit mit dem Labor erfolgen. Deshalb arbeitet Dr. Achim Schmidt seit Anbeginn seiner implantologischen Ausbildung und praktischen Tätigkeit nur mit einem der Praxis angeschlossenem Meisterlabor zusammen. Kurze Wege und eine enge Kommunikation sorgt für eine vorhersagbare Ergebnisqualität.

  8. Vorsorge: Eine gute Mundhygiene und eine regelmäßige Kontrolle mit einhergehender professioneller Zahnreinigung ist eine weitere Voraussetzung für eine lange Erhaltung der biologischen Strukturen u Zahnimplantate. Wir empfehlen zunächst eine dreimonatige und später eine jeweils halbjährliche Untersuchung mit Prophylaxe.